Ich setze Künstliche Intelligenz (KI) ein.
Das mache ich bei der Arbeit.
Das mache ich in der Kommunikation.
Jetzt kommt ein Bericht.
Wir haben einen Vortrag gemacht.
Mit meinem Assistenten.
Das war auf dem Treffen der Referent:innen im März 2025.
Das Treffen war von der Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation.
Mein Name ist Nele Diercks.
Ich bin 34 Jahre alt.
Ich wohne in Freiburg im Breisgau.
Ich lebe in einem inklusiven Wohnhaus.
Ich arbeite für die Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation.
Ich nutze Unterstützte Kommunikation, um mich zu verständigen.
Ich arbeite mit Künstlicher Intelligenz zusammen.
In diesem Vortrag zeige ich, wie das funktioniert.
Ich nutze Unterstützte Kommunikation auf vielen Wegen:
Ich entscheide: Was ist in der Situation gut?
Ich rede nicht frei.
Ich gebe in der Kommunikation oft ein oder mehrere Stich-Wörter.
Mein Gesprächs-Partner hilft mir dabei.
Dann kann ich mehr sagen.
Meine Gesprächs-Partner müssen meine Signale verstehen können.
Und sie müssen mir helfen können.
Das sind geübte und qualifizierte Assistenten und Assistentinnen.
Ich versuche selbst aktiv zu sein.
Ich entwickele mich auch als erwachsene Frau immer weiter.
Gleich kommt ein Video.
Ich beantworte da eine WhatsApp.
Es geht um eine Anfrage für einen Vortrag.
Da schreibe ich das ganz alleine.
Ich weiß:
Ich schreibe ohne Hilfe von KI.
Ich schreibe ohne Hilfe von Assistenz.
Meine Arbeit ist die Weiterbildung Kommunikations-Botschafter.
Die Weiter-Bildung ist von 2019 bis 2021 gemacht worden.
Von und für Unterstützt Kommunizierende Menschen.
Die Weiter-Bildung ist von diesen Personen gemacht:
Tobias Link, Lena Hartung, Michaela Köbele, Adelheid Horneber, Elke Reinartz und mir.
Es gab 2024 einen neuen Kurs.
Ich wurde für den Kurs eingestellt.
Danke an die Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation!
Die Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation hat mir diese Möglichkeit gegeben.
Botschafter:innen sind Menschen.
Sie setzen sich für Menschen ein.
Sie setzen sich für eine Sache ein.
Kommunikations-Botschafter:innen setzen sich für Unterstützte Kommunikation ein.
Junge Menschen, die Unterstützte Kommunikation nutzen, werden aktiv.
Sie entwickeln eine Idee.
Sie setzen diese Idee um.
Bei sich vor Ort.
Im Kontakt mit anderen Menschen.
Mit Unterstützter Kommunikation!
Ich habe mich gefragt:
Meine Assistenz hat sich gefragt:
Wir wussten nicht, wie wir das machen sollen.
Wir wussten auch nicht, wohin die Reise geht.
Wir haben uns auf den Weg gemacht.
Bei allen Aktivitäten geht es um:
Partizipation!
Es geht um selbstbestimmtes Mitgestalten von:
Unterstützte Kommunikation ist ein Werkzeug zur Partizipation.
Es geht um Selbstbestimmung mit den notwendigen Hilfen.
Meine Kommunikation ist in Abhängigkeit vom Gegenüber und der Assistenz.
Inhalte entstehen durch Ko-Konstruktion mit Assistenz und Technologie.
Es erfolgt eine Anpassung an Thema, Umfeld und verfügbare Technik.
Ziel ist:
Möglichst eigenständig und mit der nötigen Unterstützung effizient kommunizieren zu können.
Meine Assistenz und ich sitzen gegenüber am Schreibtisch.
Wir sehen uns an.
Mein Assistent kann meine Körper-Zeichen sehen.
Wir können Ko-Konstruieren.
Ich kann meine Kommunikationshilfe nutzen.
Wir können beide auf den PC sehen.
Wir sehen die gleichen Inhalte.
Oben auf dem Bildschirm sind Hilfen.
Unten Aktivitäten.
Die Ordner in Windows haben Symbole.
Oft das Logo.
Ich habe 2 Bildschirme.
Die Bildschirme sind übereinander.
Oben Unterstützung:
Arbeitsschritte als Powerpoint.
Unten der Arbeitsbereich:
Word mit Plastischem Reader.
Ich habe eine schwere Behinderung.
Ich bin nicht unabhängig von
Ich bin nicht selbständig:
Vielleicht hilft mir meine Assistenz.
Vielleicht hilft mir die KI.
Aber: Ich kann entscheiden.
Ich entscheide über meine Aussagen:
Finde ich das gut?
Finde ich das nicht gut?
Ich habe KI für bestimmte Aufgaben:
Jede KI hat bestimmte Informationen.
Ich wähle die KI aus.
In dem Video beantworte ich eine E-Mail mit Hilfe von KI und Assistenz.
Computer sind keine autonomen Systeme.
Das heißt:
Computer können nicht alles alleine machen.
Computer machen Fehler.
Manchmal gehen Computer nicht.
Computer erklären sich nicht von alleine.
Und Computer reparieren sich nicht von alleine.
Technische Probleme:
Künstliche Intelligenz kann helfen.
Und Künstliche Intelligenz kann Inhalte machen.
Aber man braucht auch weiter Menschen mit Fach-Wissen.
Menschen ohne Behinderung benutzen den Computer mit den Händen.
Sie benutzen die Maus und die Tastatur.
Oder sie benutzen die Finger auf dem Bildschirm.
Ich mache das mit den Augen.
Ich kann nur große Felder wählen.
Kleine Felder gehen nicht.
Menschen ohne Behinderung lesen am Bildschirm ganz viel.
Überall ist Text.
Sie lesen und wissen so:
Was muss ich machen?
Ich kann nicht frei lesen.
Ich brauche Hilfe.
Ich will auch wissen:
Was ist das?
Wo klicke ich drauf?
Es gibt keine fertigen Hilfen.
Die Hilfen müssen für mich passen.
Ich brauche Hilfen für mich.
Dabei helfen mir Fach-Leute und Assistenten.
Manche Menschen können den Computer nicht mit den Fingern bedienen.
Diese Menschen brauchen eine Assistenz.
Die Assistenz hilft diesen Menschen im Alltag.
Die Assistenz kann die Computer bedienen.
Und die Assistenz kann die Computer reparieren.
Die Assistenz kann auch neue Programme auf den Computer machen.
Die Assistenz hilft dabei:
Der Computer soll immer funktionieren.
Die Assistenz redet mit anderen Fach-Leuten und Firmen.
Traditionelle Ko-Konstruktion:
Assistenz spricht aus.
Ko-Konstruktion ist kognitiv belastend.
Ko-Konstruktion braucht Zeit.
Ko-Konstruktion setzt viel Wissen voraus.
Ko-Konstruktion ist abhängig von Fähigkeiten der Assistenz.
Ich gebe Stichwörter ein.
KI schlägt Sätze vor.
Ich kann:
Die KI kann immer neue Sätze generieren.
Die KI wird nie müde.
Die KI ist nie genervt.
Die KI macht immer weiter.
Die kognitive Belastung der Assistenz ist geringer.
Assistenz kann sich auf Feinabstimmung konzentrieren.
In dem Video wird gezeigt, wie Ko-Konstruktion mit KI funktioniert.
Meine ersten Erfahrungen habe ich mit KI im Dezember 2023 gemacht.
Ich habe eine Geschichte geschrieben.
Ich habe mit dem Sprachcomputer Stichworte ausgesucht.
Dann habe ich mit Künstlicher Intelligenz die Geschichte schreiben lassen.
Ich habe mir die Geschichten vorlesen lassen.
Ich habe ausgewählt.
Ich lese mit dem Sprach-Computer vor.
Die Geschichte ist auf meiner Webseite.
Ich schreibe eine Geschichte mit Hilfe der KI.
Dazu geben ich Stichwörter ein.
Ich lasse mir manchmal auch Bilder malen.
Die Bilder kann ich überall verwenden.
Ich gebe Stichwörter und daraus malt GPT ein Bild.
Ich male aber lieber direkt mit meinen Händen und echter Farbe.
Das ist ein Video vom ersten Ausprobieren.
Ich gebe Stichwörter ein.
Ich mache Vorträge.
Diese bestimme ich selber.
Ich bekomme Hilfe.
Durch Assistenz.
Durch KI.
Ich mache Vorträge.
Dafür sammle ich zuerst alle Ideen.
Dann sortiere und bewerte ich das mit Hilfe.
Manchmal mache ich das mit Bild-Karten.
Ich gebe den Rohtext an die Künstliche Intelligenz.
So entsteht ein erster Plan.
Ich lasse mir den Text vorlesen.
Und ich verbessere den Text.
Ich bin zufrieden?
Dann benutze ich eine Künstliche Intelligenz.
Die Künstliche Intelligenz macht den Text in Leichte Sprache.
Den Text mache in Powerpoint.
Dann füge ich Bilder hinzu.
Sammeln von meinen Aussagen.
Frage: „Was fällt Dir alles zu dem Thema ein?“
Ich schreibe alles auf.
Erstellen von Themenkarten basierend auf den Aussagen.
Die Karten kann ich bewerten.
Auf die Karten schreiben wir weitere Informationen.
ICh sortiere die Karten am Whiteboard.
Ich bewerte die Karten.
Ich schreibe was dazu.
Meine Stichwörter und Bewertungen schreibe ich in die KI.
Die KI macht den ersten Entwurf eines Textes.
Ich lasse mir den Text vorlesen.
Ich bewerte den Text.
Vielleicht schüttele ich beim Vorlesen den Kopf.
Meine Assistenz ändert dann dort den Text.
Ich bestimme den Text.
Ich wandele den Text in Leichte Sprache mit speziellem KI Tool für Leichte Sprache.
Vorlesen, Bewertung und Verbesserung des Textes in Leichter Sprache.
Ich lasse mit den Text immer vorlesen.
Dazu nutze ich den Plastischen Reader von Microsoft.
Ich mache meine Vorträge mit KI und Assistenz.
Ich gebe Stichwörter.
Ich höre mir die Vorschläge an.
Ich verbessere.
Ich entscheide.
Es geht um die Inhalte.
Es geht nicht um technische Lösungen.
Es geht nicht darum, alles alleine gemacht zu haben.
Es geht um Selbstbestimmung!
KI und Assistenz können sich ergänzen.
Es geht um Partizipation!
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